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Bundesstaat Alagoas in Brasilien Südamerika - mit seinen unzähligen Flüssen und Wasserfällen

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Bundesstaat Alagoas - mit seinen unzähligen Flüssen und Wasserfällen

Maceió, Brasilien

Der Bundesstaat Alagoas grenzt nördlich an Pernambuco, südlich an Bahia und Sergipe. Alagoas ist geprägt durch hohe Landstriche im Norden ein zentrales Tiefland und mit Seen vermischtes Flachland am Küstengebiet.

Das feuchtwarme Klima an der Küste von Alagoas ist milder in den höhergelegenen Bereichen und eine halbtrockene Caatinga, die einen Teil des Territoriums abdeckt.

Die gesamte Fläche von Alagoas war Teil der Statthalterschaft von Pernambuco. Anfang des 16‘ten Jahrhunderts wurde das Gebiet von den Franzosen und ein Jahrhundert später von den Holländern besetzt.

Die Besetzung des Landesinneren von Alagoas setzte sich erst nach Entlarvung des "Quilombo dos Palmares" ein, dem Ort, zu dem die rebellierten Sklaven flüchteten. Um 1817, als die Baumwollkultur an Bedeutung zunahm, wurde Alagoas von der Statthalterschaft Pernambucos unabhängig.

Praia do Francês

Alagoas verzeichnet heute die grösste Bevölkerungsdichte des Nordostens, wobei 60% der Bevölkerung in den städtischen Gebieten angesiedelt sind.

Die Wirtschaft besteht aus landwirtschaftlichen Industriezweigen wie Zucker und Alkohol, Ananas, Cocos, der Petroleum-, Steinsalzgewinnung und natürlichem Gas.

In den letzten Jahrzehnten wuchs der Staat Alagoas zu einem ausdrucksstarken touristischem Zentrum heran.

Durch die schönen Strände, von denen sich besonders jene in der Hauptstadt Maceió und Pajuçara herausheben, werden von Jahr zu Jahr immer mehr Touristen angezogen.

Ferner sollten auch die Praia Francês in Marechal Deodoro sowie die natürlichen Schwimmbecken und Riffe in Maragogi erwähnt werden.


Landeszahlen vom Bundesstaat Alagoas in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelAL
HauptstadtMaceió
Bevölkerungszahlca. 3.015.912
Distrikte13
Größe / km²27,933 km²
Bevölkerungsdichte / km²107,96 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Ananas, Cocos, Zuckerrohr, Petrolium

Die Geschichte vom Bundesstaat Alagoas - Im Nordosten von Brasilien

Zumbi dos Palmares

Aus der ersten Zuckersiederei die im Jahre 1815 errichtet wurde entwickelte sich Maceió. 1839 wurde Maceió Hauptstadt von Alagoas.

In Alagoas befand sich auch die República dos Palmares, eine unabhängige Siedlung mit über 30.000 entflohenen Sklaven. Sie hatten gegen die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen auf ihrer Zuckerrohrplantage in Alagoas rebelliert. Im schwer zugänglichen Urwald versteckten sie sich und errichteten einen Quilombo, eine Fluchtburg.

1630 kamen die Holländer, angelockt von der Aussicht, im Zuckerhandel die Herrschaft von Alagoas zu übernehmen. Und sie begannen einen Kampf um die Besetzung der "Capitania Alagoas", die damals bereits durch die vielen "Zucker-Fabriken" reich geworden war.

Erst 1645 gelang es den Portugiesen, die Holländer wieder aus Alagoas zu werfen.

Es ist allgemein bekannt, dass die Portugiesen sich mit der Feldarbeit und anderen niederen Verrichtungen nicht die Hände schmutzig machten, sondern erst indianische Sklaven, die sie aus ihren angestammten Wohngebieten verschleppt hatten, zu diesen Verrichtungen in Alagoas zwangen.

Aber als diese unter den Peitschen der Aufseher dahinsiechten, verfielen sie auf Schwarze, die sie in ihren afrikanischen Kolonien einfangen liessen und per Schiff nach Bahia herüberbrachten.

Schwarze Sklaven waren wesentlich ausdauernder und vor allem, leichter zu dirigieren als die störrischen Indios. Der Handel mit den schwarzen Sklaven wurde ein weiteres blühendes portugiesisches Geschäft auch in Alagoas.


Alagoas und seine Sehenswürdigkeiten


Maragogi

An der Nordküste von Alagoas, auch die "Goldene Küste" genannt, ist der Höhepunkt in Alagoas, der so genannte "Maragogi". Hier sollten unbedingt die "Gales" besucht werden, das sind natürliche Badebecken, die sich über sechs Kilometer weit vor den Korallenriffen befinden. Man erreicht sie auf Schiffen und Booten.

Das durchsichtige Wasser in Maragogi lädt zum Baden ein und ermöglicht, die verschiedensten Meerestiere zu beobachten. Obwohl die Becken riesige Ausmasse haben, sind sie nicht tiefer als einen Meter, d.h. dass man darin wie in einem künstlichen Schwimmbecken gehen kann, aber kilometerweit von der Küste entfernt, umringt vom mächtigen Ozean.

Unvergesslich ist auch ein Ausflug bis zur Mündung des Rio São Francisco, erreichbar von der Kleinstadt Piaçabuçu aus, fast schon an der Grenze zu Sergipe. Der liebevoll "Alter Chico" genannte Fluss entspringt im Canastra-Gebirge in Minas Gerais und mündet hier an diesem Punkt der brasilianischen Küste. Interessant zu beobachten ist, dass sich sein Wasser erst ca. fünf Kilometer meereinwärts mit dem Salzwasser des Atlantischen Ozeans vermischt, was einen bezaubernden Glanz auf dem Wasser bildet.

In dieser Gegend lohnt sich auch ein Besuch zu dem Ort "Praia do Peba", einer der wichtigsten Fischerhäfen in Alagoas, bei dem überwiegend Krabben gefangen werden.

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