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Erleben Sie den Bundesstaat Amapa in Brasilien Südamerika – mit der Hauptstadt Macapá

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Bundesstaat Amapá

Bundesstaat Amapá

Amapá, mit seinem Regenwaldgebiet weist eine vielfältige Tierwelt auf. Etwa dreiviertel der Einwohner leben in der Hauptstadt Macapá. Das Landesinnere ist kaum besiedelt. Macapá, die Hauptstadt, liegt unmittelbar auf dem Äquator. Hier befindet sich die Null-Linie Marco Zero (Marco Zero do Equador), ein beliebtes Fotoziel.

Amapá liegt an der nördlichen Atlantikküste und grenzt im Norden an Französisch-Guayana und Suriname, im Westen und Süden an Pará.

Amapá nimmt unter den Amazonasstaaten eine besondere und einzigartige Bedeutung ein, denn nur ein Prozent der Fläche von Amapá wurden bisher abgeholzt.

Die geografische Lage von Amapá ist eine weitere Besonderheit, denn der im Norden von Brasilien gelegene Bundesstaat hat drei unterschiedliche Ökosysteme. Diese sind das guyanensische, amazonensische und das ozeanische Ökosystem. Diese unterschiedlichen Ökosysteme von Amapá präsentieren sich in ganz unterschiedlichen Landschaften wie z.B. in überschwemmten Ebenen, Mangrovenwäldern, Savannen und dem Regenwald.

Macapá, als Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amapá liegt im Norden des Landes direkt am Äquator, an der sogenannten Null-Linie auch Marco Zero genannt.

Die Stadt Macapá ist bekannt für das örtliche Fußballstadion. Der Äquator bildet in dem Stadion die Mittellinie des Fußballfeldes, so dass sich die Mannschaften bei der Platzwahl für die Nord- oder die Südhalbkugel entscheiden müssen.


Landeszahlen vom Bundesstaat Amapá in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelAP
HauptstadtMacapá
Bevölkerungszahlca. 594.587
Gemeinden16
Größe / km²143.453,7 km²
Bevölkerungsdichte / km²4,14 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Viehzucht, Landwirtschaft, Reis, Pflanzen

Fort São José - Schutz der ersten Einwanderer von Amapá

Fort São José

Zum Schutz der ersten Einwanderer wurde das "Fort São José" in Amapá angelegt. Die Bauarbeiten dauerten 18 Jahre (1764-1782) und der Architekt, Henrique Gallúcio, starb 1796, während der Bauarbeiten. Sein erster Ingenieur, João Grenfelds übernahm deren Fortführung.

Die Organisation dieser Schwerstarbeit war extrem repressiv und gewalttätig: mit der Peitsche wurden schwarze und indianische Sklaven angetrieben.

Mit der Unabhängigkeit Brasiliens, im Jahr 1822, wurde das Fort von Amapá verlassen und geriet schließlich ganz in Vergessenheit. Das aufwendige Gebäude, Ergebnis härtester Arbeit von schwarzen Sklaven, Indianern und Weißen, wurde fortan als Stall für Haustiere zweckentfremdet und sein Archiv vom Winde verweht.

Erst mit der Gründung des "Föderalen Territoriums von Amapá", 1943, erinnerte man sich wieder dieser für die Geschichte Amapás so bedeutenden Konstruktion des Forts São José in Amapá, und seinem erster Gouverneur, Janary Gentil Nunes, verwandelte den Bau in eine Schule. Später wurde er als Garnison für lokale Militäreinheiten umfunktioniert - einige Jahre später dann als Zentrum der lokalen Presse genutzt - als Museum - Station für die Militärkapelle - und heute wird er vom lokalen Kulturdezernat belegt und verwaltet.


Die Wirtschaft von Amapá

Die Wirtschaft in Amapá steht in direktem Zusammenhang mit den natürlichen Ressourcen der Region, dementsprechend kommt dem Bundesstaat Amapá auch in erster Linie eine gewisse Bedeutung als Exporteur für Rohstoffe zu - rohe und halbverarbeitete Produkte mit geringen Wertsteigerungs- Möglichkeiten.

Nach Statistiken der SUDAM des staatlichen Organs zur Entwicklung von Amazonien, gab es in Amapá in den Jahren 1990-1996 ein durchschnittliches jährliches Wirtschaftswachstum von 4,4%. Dies lag höher als das Wirtschaftswachstum von gesamt Brasilien.

Nachdem die Mangan-Förderung in der Serra do Navío erschöpft war, konzentrierte man sich in Amapá auf das Anpflanzen und den Export von Pinienholz. Der Export von Pinienholz in Amapá machen ca. 50% des Gesamtexportes aus, danach folgen Palmito gewonnen aus der Açaí-Palme und tiefgefrorener Fisch.

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