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Bundesstaat Amazonas in Brasilien Südamerika mit dem wasserreichsten Fluss der Erde

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Bundesstaat Amazonas - Mit dem wasserreichsten Fluss (Strom) der Erde

Amazonas Fluß

Amazonas, der größte Strom Südamerikas mit dem größten Stromgebiet der Erde (7 Mio. km²), 6 518 km und dem Amazonastiefland.

Er entsteht aus den von den Anden kommenden Quellflüssen Marañón, Huallaga und Ucayali, durchfließt bis zu seiner Mündung das Amazonastiefland (Amazonien).

Der Mittellauf des Amazonas (bis zur Mündung des Rio Negro) wird Solimoes genannt. Der Amazonas ist unterhalb Manaus nirgends (außer bei Óbidos: 1,8 km) weniger als 5 km breit.

Die Mündung, von V. Y. Pinzón 1500 entdeckt, ist 250 km breit.

Bis Manaus aufwärts fahrenden Schiffen, ist der Amazonas für 10 000-t-Seeschiffe, bis Iquitos (Peru) aufwärts für 3 000-t-Seeschiffe befahrbar.


Amazonien

das riesige, größtenteils mit tropischem Regenwald bedeckte, in der Regenzeit weithin überschwemmte Amazonastiefland, das mit einer Fläche von etwa 5,8 Mio. km² über 15% Südamerikas umfasst, gehört hauptsächlich zu Brasilien.

Daneben zu Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien. Erst die Gewinnung von Kautschuk brachte im 19. Jahrhundert eine Erschließung.

Amazonas Satellitenaufnahme

Rundreisen Diamir

Mit dem 1970 begonnenen Bau der Transamazonica, einer durch das südliche Amazonien führenden Fernverkehrsstraße, der Anlage des nördlichen Straßensystems Perimetral Norte sowie der Süd-Nord-Fernstraßen Cuiabá-Santarém und Pôrto Velho-Manaus begann auch längs der Trassen eine weitflächige Waldrodung durch Agrarkolonisten, später durch extensive Rinderzucht betreibende Großgrundbesitzer.

Die hier noch lebenden Amazonasindianer (etwa 300 000) wurden dabei größtenteils aus ihren Stammesgebieten verdrängt.

Zahlreiche Stämme in Südamerika (v.a. aus der Gruppe der Xingu-Indianer) sind vom Aussterben bedroht, etwa 100 leben in Reservationen.

Die Entdeckung und bergbauliche Erschließung riesiger Eisenerzvorkommen im Bergland von Carajás, von Zinn-, Gold-, Erdöl- und Bauxitlagerstätten führte zu einer weiteren großräumigen Rodung des tropischen Amazonas Regenwaldes, die nach wie vor anhält und bereits zu ökologischen Schäden mit möglichen negativen Auswirkungen auf das Klima der Erde geführt hat.

Landeszahlen vom Bundesstaat Amazonas in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelAM
HauptstadtManaus
Bevölkerungszahlca. 3 030 000
Gemeinden62
Größe / km²1 577 820,2 km²
Bevölkerungsdichte / km²1,92 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Kautschuk, Guaraná, Mineralien

Die Flora und Fauna Amazoniens

Die Vegetation im Bundesstaat Amazonas/Amazonien in Brasilien Südamerika ist sehr heterogen. Eine grobe Unterteilung der verbreitetsten Vegegationsformen umfasst.

Dichte Wälder, offene Wälder mit Palmen, Lianenwälder, Trockenwälder, Bergwälder (vor allem am Andenabhang), Überschwemmungswälder (Várzea), Sumpfwälder (Igapó).

Hinzu kommen lokale Formationen wie Mangrovenwälder, waldfreie Savannen (campos naturais), Caatinga, etc. Terra preta ist eine fruchtbare Schwarzerde, die in der Nähe des Amazonas und seiner Nebenflüsse verbreitet ist.


Die Abholzung des Regenwaldes von Amazonien

Jährlich werden so wie hier am Amazonas insgesamt 168 000 km² Regenwald vernichtet. Neben den regionalen Auswirkungen dieses Raubbaues an der Natur, die sich in Artensterben und in zunehmender Versteppung zeigen, wird die Abholzung der Regenwälder zu einer weltweiten Klimaveränderung beitragen, wenn ihr Ausmaß nicht gestoppt wird.

Der tropische Tieflandregenwald im Bundesstaat Amazonas ist sehr artenreich, meist mit drei (selten fünf) Baumstockwerken. Das oberste besteht aus 50-60 m hohen Baumriesen, das mittlere aus 30-40 m hohen Bäumen, deren Kronen ein geschlossenes Kronendach bilden, das untere erreicht 15 m Höhe (zum Teil Jungwuchs), eine Krautschicht fehlt weitgehend.

Der tropische Gebirgsregenwald in 1000 - 2000 m Höhe ist etwas artenärmer, mit nur zwei Stockwerken, bis 30 m hohen Bäumen und hohem Anteil (über 50 % der Blütenpflanzen) an Sträuchern und Kräutern sowie vielen Epiphyten (v. a. Orchideen). Der subtropische Regenwald ähnelt dem tropischen Tieflandregenwald, weist aber wenig Lianen und Epiphyten auf, Baumfarne sind häufiger.

Rodung Amazonas

Der temperierte südamerikanische Regenwald wird nur von wenigen Arten gebildet (Scheinbuchen, Baumfarne als Strauchstockwerk). Tropischer Regenwald bedeckte vor 200 Jahren noch rund 16 Mio. km² der Landfläche der Erde. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind es nach Schätzungen nur noch rund 7 Mio. km². Die Ursachen der Vernichtung tropischer Wälder sind vielschichtig.

Neben dem Bevölkerungswachstum im Amazonas ist u. a. der internationale Tropenholzhandel eine Hauptursache für die Beseitigung oder Verarmung der Wälder. Der Holzhandel öffnet mit seinen Straßen oft als Erster die sonst unzugänglichen Wälder und schafft damit die Infrastruktur für Plantagen, Brandrodung, Viehzucht und Landspekulation, besonders in Afrika auch für den zunehmenden Handel mit Buschfleisch (v. a. auch von Primaten), dessen Transport auf die städtischen Märkte erst durch die Straßen möglich wird.

Brennholzbedarf im Amazonas spielt v.a. in dicht besiedelten Gebieten eine große Rolle. Vorreiter bei der Waldvernichtung sind oft auch Erdöl- und Minengesellschaften, die zusätzlich den Wald durch Abfälle belasten. Bei gleichbleibendem Ausmaß der Zerstörung wird der tropische Regenwald, der die artenreichste Lebensgemeinschaft auf der Erde mit mindestens 50 % aller Pflanzen- und Tierarten beherbergt, in den nächsten 15 Jahren in vielen Regionen kaum noch vorhanden sein.

Es wird angenommen, dass in Asien bereits etwa 70 % des tropischen Regenwaldes vernichtet wurden. Neben schwerwiegenden unmittelbaren lokalen Folgen (z. B. Versteppung) wird der Schwund des tropischen Regenwalds langfristig auch zu globalen klimatischen Veränderungen beitragen.


Der Ausdruck Amazonas ist auch bekannt als

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