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Bundesstaat Bahia in Brasilien Südamerika mit der Hauptstadt Salvador

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Die Geschichte vom Bundesstaat Bahia

Salvador Bahia Stadt

Gold, Silber, Metallsachen oder Eisen - wir sahen nichts dergleichen. Aber das Land ist derart lieblich, dass in ihm alles gedeihen wird. Der grösste Gewinn, den man indessen von ihm haben kann, ist meiner Meinung nach die Rettung der Eingeborenen. Sie muss der wichtigste Samen sein, den Ehrwürdige Hoheit hier ausstreuen sollten, die Verbreitung des heiligen Glaubens.

Das war der Bericht der ersten portugiesischen Expedition ins spätere Brasilien im Jahr 1500.

Im Verlauf der ersten drei Jahrhunderte, die der Entdeckung Brasiliens folgten, entwickelte sich Salvador da Bahia de todos os Santos - Hauptstadt zwischen 1549 und 1763 - zur Schaubühne der wichtigsten Ereignisse im Land und zum Mittelpunkt des Südatlantiks überhaupt.

Im Jahr 1501 war eine Expedition des Américo Vespúcio, die den Auftrag hatte, das von Pedro Álvares Cabral neu entdeckte Land näher zu erkunden, auf eine große und landschaftlich sehr reizvolle Meeresbucht gestoßen, die sie nach dem Tag ihrer Entdeckung, am 01. November, Allerheiligen-Bucht (Bahia de todos os Santos) nannten.

Diese Bucht wurde zum markantesten Referenz-Punkt auf den späteren Navigationskarten und auch zum meistbesuchten Ort an der Küste der Neuen Welt.

Zum Beispiel die Geschichte vom portugiesischen Seefahrer Diego Álvares, der im Jahr 1510, als Schiffbrüchiger eines französischen Schiffes, von den Tupinambá-Indianern in eben jener Allerheiligen-Bucht aus dem Wasser gezogen wurde und in ihre Gemeinschaft aufgenommen - sie nannten ihn "Caramuru" (Sohn des Donners), denn er hatte sich gleich mit seiner Flinte entsprechenden Respekt verschafft.

Er entwickelte sich zu einem einflussreichen Mitglied der Kommune, legte mit seinen indianischen Freunden die ersten Felder mit Zuckerrohr und Baumwolle an und heiratete die Tochter des Häuptlings, die er "Catarina Paraguaçu" getauft hatte.

Landeszahlen vom Bundesstaat Bahia in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelBA
HauptstadtSalvador
Bevölkerungszahlca. 13.815.334
Distrikte32
Größe / km²567.295,5 km²
Bevölkerungsdichte / km²24,35 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Tourismus, Petroleum, Tabak, Kakao

Salvador da Bahia

Salvador Bahia Kirche

Der historische Teil von Salvador da Bahia (Bundesstat Bahia) wird am besten zu Fuß erlebt. Man braucht aber mindestens zwei Tage, wenn man einen einigermaßen umfassenden Eindruck von den vielen guten Beispielen kolonialer Vergangenheit gewinnen will.

Und wenn man so über die historischen Plätze schlendert, deren schlüpfriges Kopfsteinpflaster von den Sklaven angelegt wurde, dann staunt man über die barocken Fassaden der Paläste, die Architektur der kolonialen Villen, der Klöster und Kapellen, Kathedralen und Festungen und fühlt sich schnell in ein vergangenes Jahrhundert versetzt.

Die typischen Randfiguren eines solchen Spaziergangs werden dem Besucher schnell vertraut. Die Verkäufer von Räucherstäbchen und Blättern gegen den bösen Blick, die mit den Glücksbändchen des Senhor de Bonfim, welche sie den Touristen ums Handgelenk binden und dann 1 REAL verlangen.

Die halbwüchsigen Schuhputzer an den Straßenecken von Bahia, die in einem komplizierten Rhythmus ihren Polierlappen schwingen, die Männergruppen auf den Plätzen, die angeregt im sehr melodischen Dialekt schwatzen und ihre Witze reissen, die sie mit unverwechselbar eindeutiger Gestik zu untermalen verstehen.

Salvador Bahias koloniales Zentrum - von der UNESCO zum Weltkultur-Denkmal erklärt - liegt um den Pelourinho-Platz herum, wo das Echo der am Schandpfahl (pelourinho) gepeinigten Sklaven noch in den düsteren Mauern zu kleben scheint, und die alten Kopfsteinquader aus jener Zeit vom vergossenen Blut der Aufsässigen flüstern, die hier öffentlich ausgepeitscht wurden.

Der Platz ist der barocke Mittelpunkt der Altstadt, mit zweistöckigen Häusern in überraschenden Farben. Etwas unterhalb, die tiefblaue Kirche der Nossa Senhora do Rosário dos Pretos, eine Kirche, die für und von den Sklaven gebaut wurde.

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