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Iguaçu-Wasserfälle - Die größten Wasserfälle der Welt

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Erfahren Sie mehr über Iguaçu - mit den größten Wasserfällen der Welt

Iguaçu Wasserfälle

Feiner Sprühnebel, tosender Lärm und schillernde Regenbögen. Die Wasserfälle in Foz do Iguacu sind gigantisch und einmalig auf der Welt. Auf einer Länge von mehr als zwei Kilometern stürzen Unmengen von Wasser in die Tiefe der Iguaçu-Wasserfälle.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel worüber ich Ihnen auf dieser Seite mehr zeigen möchte.

In der Nähe der Mündung in den befinden sich, auf der brasilianischen Seite die Stadt Foz do Iguaçu und auf der argentinischen Seite die Stadt Puerto Iguazú. Diese beiden Städte sind durch eine Brücke, die den Fluss Iguacu überspannt, verbunden.

Breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara-Fälle und zweifelsohne schöner und beeindruckender als alle beide sind die Iguaçu Wasserfälle.

Auf einer Breite von gut 2700 Metern stürzt das Wasser inmitten einer einzigartigen Urwaldszenerie mit tosendem Lärm bis zu 80 Meter in die Tiefe.

Damit zählen die Wasserfälle in Iguaçu zu den größten der Welt. Die Cataratas (Iguacu Wasserfälle), die an der argentinischen-brasilianischen Grenze in die Tiefe stürzen, ziehen jährlich mehr als sieben Millionen Besucher in ihren Bann.

Die Iguaçu Wasserfälle mit ca. 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde !

Die Existenz der Iguaçu Wasserfälle sind eine Laune der Natur in Form einer vulkanischen Eruption und einer tektonischen Verschiebung der südamerikanischen Kontinentalplatte vor Millionen von Jahren zu verdanken. In der Indianersprache Guaraní bedeutet Iguazú "Grosses Wasser"

Die Liste der Längsten Flüsse von Amerika

Je nach Jahreszeit und Durchflussmenge bestehen die Cataratas des Flusses Iguaçu aus 150 bis 300 einzelnen Wasserfällen. Diese sind mitunter schmale Rinnsale, die eine extrem üppige Vegetation durchqueren, dann wieder gewaltige und majestätische Kaskaden.

Iguaçu Wasserfälle

Diese sind mitunter schmale Rinnsale, die eine extrem üppige Vegetation durchqueren, dann wieder gewaltige und majestätische Kaskaden. Am so genannten "Teufelsrachen", der mit seinen 14 Wasserfällen ein Teil der Cataratas ist, donnern 13.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Tiefe.


Cataratas - Die Iguaçu Wasserfälle als UNESCO-Weltnaturerbe

Schlund des Teufels

Touristisch gesehen sind die Wasserfälle eine große Attraktion von Brasilien die inmitten des 2000 km² großen "Parque Nacional de Iguaçu" liegen. Die Iguaçu Wasserfälle wurden 1986 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte.

Der hohe Wasserdunst des Iguaçu-Flusses bildet den Nährboden für eine reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt, die Brasilien und Südamerika auszeichnet.

Die Wasserfälle von Iguaçu symbolisieren die ganze Schönheit von Brasilien. Zum perfekten Paradies fehlt nur noch ein Stück Sandstrand wie an der Küste.

Die brasilianische Seite der Wasserfälle ist die in ihrem Gesamtbild imposantere. Man hat von hier einen Blick auf den schäumenden unteren Rio Iguaçú und hinauf zur herabstürzenden 800 Meter breiten Wasserfall-Front.

Der brasilianische Parque National de Iguaçu rundherum ist mit 1.850 km², gegenüber dem argentinischen mit nur 650 km², zwar der größere, aber der argentinische ist in einem besseren Zustand.

Wenn Sie Mut haben, dann leisten Sie sich einen Helikopter-Rundflug über den Iguaçu Wasserfällen. Überwältigende Eindrücke während dieses 8-Minuten-Vergnügens in der Luft erwarten Sie.


Die Flora und Fauna im Nationalpark von Iguaçu

Pfeilgiftfrosch

In dem gewaltigen Areal, das am 10. Januar 1939 zum Nationalpark (Parque National de Iguaçu) erhoben wurde, leben Kaimane, Jaguare, Waschbären, Affen, Nasenbären, Wasserschweine oder der Tapir. Die Fauna des Iguaçu Gebietes besteht somit aus unzähligen Spezies.

Tropische Vögel wie Tukane, Kolibris und Papageien, aber auch riesige bunte Schmetterlinge sorgen für exotische Farbtupfer. Hinzu kommen Eidechsen und Baumfrösche sowie fast 2000 Pflanzenarten, wie prächtige Orchideen, Farne und Lianen.

Unter den Säugetieren sind auch so gefährdete Arten wie der gefleckte Jaguar (Panthera onca) und der Puma (Puma concolor), Raubtiere, die einen relativ großen Lebensraum beanspruchen und die in diesem Park das letzte Refugium dieser Region gefunden haben.

Parque das Aves (Vogelpark), der 1994 gegründete Vogelpark Parque das Aves liegt innerhalb des Nationalpark-Geländes Parque National de Iguaçu.

Was man als Besucher auf keinen Fall auslassen sollte ist eines der besonderen Art, denn auf eine sehr einfühlsame Art und Weise - und vor allem, mit viel Platz - hat man hier auf ca. 16,5 Hektar Fläche innerhalb nativen Waldbestandes zirka 900 Exemplare von 180 verschiedenen Vogelarten untergebracht.

Die Mehrheit der Vogelarten stammen aus Brasilien, aber auch Spezies aus Afrika, Asien und Australien sind in großzügigen, durch Maschendraht getrennten und zwischen der nativen Vegetation eingerichteten Lebensräumen untergebracht. Diese kann der Besucher auf einem insgesamt 1.000 Meter langen Pfad erkunden.

Darüber hinaus gibt es ein Schmetterlingshaus, in dem -zig Arten von Schmetterlingen den Besucher umflattern - ein Kolibri-Haus, in dem man die kleinen Nektar-Sauger beobachten kann - und ein Reptilien-Haus, mit Schlangen und Kaimanen.


Wasserkraftwerk Itaipú in Foz do Iguaçu

Wasserkraftwerk Itaipú bei Nacht

Mit dem Itaipú - Staudamm wird der südwärts fließende Paraná aufgestaut. ca. 30km nördlich des Zusammentreffens von Iguaçu und Paraná liegen die großen Iguaçuwasserfälle.

In den Paraná fließt der nicht weit von Curitiba entspringende Rio Iguaçu, der am Dreiländereck Brasilien-Argentinien-Paraguay in den Paraná mündet.

Foz do Iguaçu ist die brasilianische Stadt, Puerto Iguaçu die argentinische und Ciudad del Este die parguayanische Stadt, wobei der wohlklingende Name der letztgenannten Stadt übersetzt "Oststadt" bedeutet. Etwa 10km von der Mündung entfernt sind dann die größten Wasserfälle der Welt, die "Cataratas do Iguaçu" gelegen.

Die beiden Staaten Brasilien und Paraguay (daher der Name Binacional) haben 1966 Verhandlungen begonnen, einen der wasserreichsten Flüsse der Erde, den Paraná zur Stromerzeugung zu nutzen und damit den immensen Energiebedarf der Region Sao Paulo und des südlichen Brasiliens zu decken.

Wasserkraftwerk Itaipú

Da Brasilien keine Kohle und nur sehr wenig Erdöl hat, war dies die naheliegende Alternative der eigenen Energieunabhängigkeit.

Im Jahre 1975 wurde mit den Arbeiten begonnen und im Jahre 1995 nach Baukosten von geschätzten 18 Mrd. U$ weitestgehend beendet.

Der Paraná hat zu Hoch-Zeiten bis zu 30.000 Kubikmeter/ Sekunde Wasserdurchfluss, im Vergleich dazu der Rhein weniger als 4000 und die Wasserfälle von Iguaçu weniger als 5000 Kubikmeter.

Da der Paraná zwischen Guaira und dem etwa 150km stromabwärts gelegenen Foz do Iguaçu ein Gefälle von gut 150m hat, bietet sich die gewählte Stelle für den Staudamm bestens an.

Mit mehr als 12 Millionen Kubikmeter Beton - weniger als beim wesentlich kleineren Hoover-Damm bei Las Vegas, wurde eine 196 bis 220m hohe und im Haupt- und Flügeldamm 2000m lange Staumauer geschaffen.

Die Dicke der wabenförmig konstruierten Mauer beträgt z.T. mehr als 250m. Durch ein Fallrohr strömt im August etwa die gleiche Wassermenge als über die Iguaçu-Wasserfälle.

Brasilien kann mit seinen 9 Generatoren 15% seines Strombedarfs decken. Paraguay reicht eine Turbine zur Stromversorgung des gesamten Landes aus. Zur Abbezahlung der Baukosten muss aber Paraguay bis 2033 den nicht benötigten Strom unentgeltlich an Brasilien abgeben.

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