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Erleben Sie den Bundesstaat Maranhão in Brasilien Südamerika mit der Hauptstadt São Luis

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Informationen zum Bundesstaat Maranhão - mit seinem historischen Zentrum

São Luis

Die Altstadt von São Luis, der Hauptstadt des Bundesstaat Maranhãos, vermittelt dem Besucher die typische Atmosphäre einer Kleinstadt der Kolonialzeit.

Die vielen Sehenswürdigkeiten von Maranhão liegen nah zusammen, so dass sie zu Fuß zu besichtigen sind.

Unterwegs kann man sich noch einige gekachelte Portugiesenhäuser in São Luís ansehen.

São Luis do Maranhão, Hauptstadt und wichtigster Hafen des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien mit seinem katholischen Erzbischofssitz, seiner Universität ist bekannt für seine Nahrungsmittel-, Tabak-, Textil- und Lederindustrie.

Das architektonische Erbe vergangener Zeiten blieb in São Luis jedoch weitgehend erhalten bzw. wurde seit 1989 restauriert, heute stehen Hunderte von Gebäuden unter Denkmalschutz.

Schlendert man durch das "Centro histórico" (autofreie Altstadt) mit ihrem Kopfsteinpflaster, ihren im Schachbrettmuster angeordneten kleinen Gassen, ihren romantisch von gelben Laternen beleuchteten Plätzen, so glaubt man sich eher in einer Weltabgeschiedenen südeuropäischen Kleinstadt als im turbulenten Brasilien.

Am beeindruckendsten sind die portugiesischen Kolonialhäuser mit ihren Balkonen mit den schmiedeeisernen Geländern, die geschnitzten Holztüren und vor allem den kunstvoll gemusterten, blauen Azulejos.

Landeszahlen vom Bundesstaat Maranhão in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelMA
HauptstadtSão Luis
Bevölkerungszahlca. 6.103.327
Distrikte21
Größe / km²333.365 km²
Bevölkerungsdichte / km²18,30 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Mineralien, Soja, Cajú-Nüsse, Maniok, Mais

Die Geschichte vom Bundesstaat Maranhão - Im Nordosten von Brasilien

D. João III

Über die ersten Europäer, die an der Küste des heutigen Maranhão anlegten, sind sich die Historiker bis heute nicht vollkommen einig.

Einer dieser Historiker, "Mário Meirelles", zählt in seinem Buch "História de Maranhão" eine lange Liste von Seefahrern auf. So sollen Spanier als auch Portugiesen, zwischen 1452 und 1498 auf ihren Seereisen an dieser Küste von Maranhão angelegt haben.

Andere Historiker sind sich ebenfalls einig: das lange bevor "Pedro Álvares Cabral", dem man heute kurzerhand die Entdeckung Brasiliens zuschreibt, im heutigen Bahia an Land gegangen ist (1500).

In den ersten drei Jahrzehnten nach der Ankunft Cabrals in Südamerika, zeigten die Portugiesen kein Interesse an der Besetzung bzw. Kolonialisierung von Brasilien. Erst als man merkte das Brasilien durch andere Nationen besetzt wurde.

D. João III. entsandte (1530) Martim Afonso de Sousa mit einer Expedition, die die Aufgabe hatte, an der Küste Brasiliens die ersten "Posten für die Kolonisation" zu gründen und gleichzeitig auch das unbekannte Territorium nach eventuellen Goldvorkommen zu untersuchen. 1532 gründet Martim de Sousa die Siedlung "São Vicente" (bei Santos im heutigen Bundesstaat São Paulo).

"Capitania do Maranhão" fiel an einen gewissen João de Barros, seines Zeichens "Feitor da Casa das Índias" (Unterhändler der Krone mit den Gewürzhändlern aus Asien). Als Hofbeamter war er unabkömmlich in Portugal und beauftragte deshalb den Kapitän Aires da Cunha mit der ersten Expedition zur Kolonisation der "Capitania do Maranhão". Im Oktober 1535 starten 10 Schiffe, mit 900 Männern und 113 Pferden, doch schon vor der Küste von Maranhão erleiden sie Schiffbruch.

Die Überlebenden retten sich auf eine Insel, über deren Identifikation bis heute Zweifel bestehen. Für die einen war es die "Ilha do Medo", für die andern die "Ilha das Vacas", und wieder andere glauben, dass es die "Ilha de Maranhão" gewesen ist, wo sie eine Siedlung gründeten, der sie den Namen "Nossa Senhora de Nazaré" gaben.

Rollen mit Baumwolle, oder mit gewebten Stoffen, als auch Tauschartikel waren bis 1749 anstelle von Geld, üblich, dann erst bekam Brasilien seine ersten Münzen.

1755 erklärt man alle Indianer für frei. Wer ihre Dienste in Anspruch nehmen wollte, hat ihnen zu essen und 1 “Tostão“ pro Tag zu geben ("Tostão" war die geringste aller Münzen - etwa einem Pfennig vergleichbar). 1760 wirft man die Jesuiten aus dem Land - 86 Padres werden auf einem Schiff ausser Landes gebracht. Sie lassen 20 organisierte Indio-Dörfer und 22 organisierte Pflanzungen hinter sich.

Wirtschaft und Verkehr von Maranhão


Wichtigste Einkommensquelle von Maranhãos ist der Bergbau. Das Eisenerz aus Carajás im Bundesstaat Pará kommt über eine Bahnlinie und wird von dem Hafen der Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) bei São Luís exportiert, jährlich etwa 50 Millionen Tonnen. Angebaut werden in Maranhãos u.a. Soja, Reis, Mais, Cajú, Maniok.

Gegenüber von São Luís liegt bei der Kolonialstadt Alcântara das brasilianische Raumfahrtzentrum.

Die wichtigste Bahnlinie in Maranhão führt in das 892 km entfernt liegende Erzgebiet Carajás. Sie gehört dem brasilianischen Bergbaukonzern CVRD. Ein Abzweig führt von Açailândia nach Imperatriz, die Verlängerung bis Estreito ist im Bau, sie soll bis Balsas gehen. São Luís ist mit Timon und damit mit dem Bahnnetz Nordost-Brasiliens verbunden.

Neben dem Hafen von Itaqui gibt es private Häfen der CVRD und von Alumar, der Aluminiumschmelze. 2003 wurden 68,5 Millionen Tonnen mit 991 Schiffen im- und exportiert. Flughäfen gibt es in São Luís und Imperatriz.



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