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Erleben Sie den Bundesstaat Paraíba mit seiner Hauptstadt João Pessoa

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Informationen zum Bundesstaat Paraíba - mit seinem wunderschönen Küstenstreifen

Rio Paraíba do Sul

Paraíba liegt südlich von Rio Grande do Norte, nördlich von Pernambuco und östlich von Ceará. An seinen schönsten Stränden, gelegen am Küstengebiet dem östlichsten Punkt von Brasilien liegt Cabo Branco bei Ponta do Seixas. Als Stadt mit den meisten Grünflächen von Brasilien gilt heute João Pessoa.

Im Flachland des Küstengebietes von João Pessoa befinden sich Streifen des Regenwaldes und weiter im Landesinnere die Caatinga-Vegetation. Die Sommer sind warm und niederschlagsarm und die Winter mild und regnerisch.

Die Wirtschaft in João Pessoa und Campina Grande ist zum größten Teil geprägt in der Lederindustrie, Tourismus sowie Land- und Viehwirtschaft.

Als drittgrößter Schuhproduzent von Brasilien zählt Paraíba mit mehr als 70 Unternehmen aus der Lederverarbeitung sowie mehr als 500 Mikroindustrien der Informatik.

Die Ananas kann als wirtschaftlicher Faktor kann als primäres Produkt hervorgehoben werden. Hier ist der Bundesstaat Paraíba größter Produzent von Brasilien.

Ferner sind Sisal, Baumwolle, Rinder-, Schweine-, Ziegen- und Schafzucht wirtschaftliche Einnahmequellen.

Die neuste Entdeckung der Paläontologie veränderte das Profil der touristischen Entwicklung in Paraíba. Die Stadt Souza wurde wegen der sich im Tal befindlichen prähistorischen Spuren von Dinosauriern immer mehr von Besuchern angelockt.

Ohne einen größeren Flughafen sowie bessere Flugverbindungen in touristische Zielgebiete, hatte die Hauptstadt João Pessoa lange Zeit nur das Hotel Tambaú als Symbol bester Unterkunftsmöglichkeit und touristische Anlaufpunkte am Strand.

Landeszahlen vom Bundesstaat Paraíba in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelPB
HauptstadtJoão Pessoa
Bevölkerungszahlca. 3.595.886
Distrikte23
Größe / km²56.584 km²
Bevölkerungsdichte / km²63,24 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Baumwolle, Zuckerrohr, Ananas, Tourismus

Die Geschichte vom Bundesstaat Paraíba - Im Nordosten von Brasilien

Paraíba

Paraíba galt zur Zeit der Entdeckung als eines der dicht besiedelsten Gebiete von Brasilien. An dem Ufer des Rio Paraíba lebten zwei Tupi-Nationen, die Tabajaras und die Potiguares ca. 150km von der Küste entfernt. Außerdem waren da noch die Cariris, aus dem Volk der Tapuia, die vom "Planalto da Borborema" aus, das gesamte Interior beherrschten.

Die Kolonisation von Paraíba ging über 70 Jahre lang keinen Schritt voran. Es war der "Capitania von Itamaracá" (Pernambuco) angeschlossen und geriet einfach in Vergessenheit - entweder wegen fehlender Mittel oder wegen der Aggressivität der Eingeborenen.

Außer ein paar Piraten, die sich ab und an vor der Küste von Paraíba sehen ließen, gingen immer mal wieder auch Portugiesen an Land, die "Pau Brasil" (Brasilholz) außer Landes schmuggelten.

Unterdessen gewannen französische Händler das Vertrauen der Indianer und gewannen an Boden. Mit ihren guten Manieren und der Erfüllung kleiner Wünsche, machten sie sich die Indianer zu Verbündeten, für den Fall eines Krieges.

Ein Landwirt namens Diogo Dias der aus Pernambuco stammte entschloss sich, seinen neuen Besitz an der gefährlichen Grenze mit allem auszurüsten, was man so für die Landwirtschaft braucht, inklusive einem Trupp von Soldaten, die sogar Feuerwaffen mitbrachten.

Seine mutige Initiative half den deprimierten Bauern in Paraíba wieder auf die Sprünge, aber niemand konnte ahnen, dass finstere Mächte bereits im Begriff waren, dem ein vorzeitiges Ende zu bereiten. Den Franzosen gefiel die sich erholende Stabilität nicht, denn sie drohte die Pläne einer Ausbreitung ihrer Invasion zunichte zu machen. Also suchten sie nach einem emotionalen Motiv, um die Gemüter auf beiden Seiten wieder zu erhitzen.

Die Franzosen wussten Profit aus dieser Episode und dem Schmerz der indianischen Familie zu schlagen. Sie schürten die Rachegedanken der Indianer und stellten sich an die Spitze der wilden Horden. Die Fazenda von Diogo Dias wurde mit monströser Blutrünstigkeit verwüstet, die Zuckerrohrfelder angesteckt, alle Haustiere getötet und mehr als 500 Bewohner massakriert. Auch Diogo Dias, mit seiner ganzen Familie, kam bei diesem Angriff ums Leben.

Paraíba tritt 1889 als autonomes Staatsgebilde in den Teil seiner Geschichte ein, der als die bisher friedlichste und ausgeglichenste Etappe, endlich auch dem kulturellen Wachstum seiner Gesellschaft förderlich wird. Ein paar Jahrzehnte weiter in der Geschichte vom Bundesstaat von Paraíba, die dem Verständnis für seine gesellschaftliche Entwicklung förderlich sein sollen.

Mit der Abschaffung der Sklaverei (1888) und dem darauf folgenden Fall des Imperiums (1889) in Paraíba begann in Brasilien die Herrschaft der Oligarchien, die auf der Basis des lockeren Föderalismus in der noch unerfahrenen Republik, die Macht im Staat für sich beanspruchten.

Der Anfang des 20. Jahrhunderts war geprägt von Auseinandersetzungen zwischen dem Monarchistischen Konservativismus und der Liberal-progressiven Opposition - während dieser Periode fehlte es nicht an Versuchen, die Wirtschaft Brasiliens anzukurbeln - unter ihnen auch die Einleitung der Maßnahmen gegen die Trockenheit des Nordostens, in den 20er Jahren.


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