BrasilGate - Ihr Partner für Brasilien und Südamerika

Bundesstaat Pernambuco in Brasilien Südamerika mit der Hauptstadt Recife und dem Karneval in Olinda

Sejam Bem-Vindos ! Herzlich Willkommen bei BrasilGate.com !

Bundesstaat Pernambuco - Karnevalshochburg von Brasilien

Boa Viachem Beach

Pernambuco befindet sich südlich von Paraíba und Ceará, nördlich von Alagoas und Bahia und östlich von Piauí. Das Relief von Pernambuco zecihnet sich aus an der Küste gelegenen Flachländern, zentral gelegenen Hochebenen und westlichen Tiefländern zusammen.

Pernambuco gilt als Gebiet in Brasilien was von den Portugiesen als erstes besetzt wurde. Im Jahre 1535 gründete Durate Coelho die Siedlung Olinda und begann mit dem Anbau von Zuckerrohr.

Zuckerrohr war in der Geschichte von Brasilien eine Grundlage der Wirtschaft. Durch die schnelle Entwicklung zog es nicht nur Portugiesen und Ausländer an, vielmehr wurde Pernambuco im 17. Jh. durch die Hölländer besetzt.

Als bedeutender Handelshafen in der Region Nordeste (Nordosten) zählt die Hauptstadt von Pernambuco, Recife.

Recife hat ca. 8.413.593 Einwohner und gilt seit langem als Eintrittstor in den Nordosten von Brasilien, in der Gegenwart machen Fortaleza und Salvador allerdings Konkurrenz.

Recife auch als Venedig von Brasilien bekannt liegt inmitten der Flüsse Beberibe und Capibaribe und ist über drei Inseln verteilt. Die Millionenstadt Recife hat seinen Namen „Venedig von Brasilien“ durch seine 39 Brücken und 50 Kanälen zu verdanken.


Die einstige Hauptstadt von Pernambuco Olinda liegt nur 7km nördlich von Recife. Olinda wird neben Ouro Preto auch Schmuckkästchen von Brasilien benannt.

Landeszahlen vom Bundesstaat Pernambuco in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelPE
HauptstadtRecife
Bevölkerungszahlca. 8.413.593
Distrikte19
Größe / km²98.937,8 km²
Bevölkerungsdichte / km²85,03 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Landwirtschaft, Zuckerrohr, Tourismus

Die Geschichte vom Bundesstaat Pernambuco - Im Nordosten von Brasilien

Duarte Coelho

Eine kleine, aber schlagkräftige Truppe, die da im Jahr 1535 brasilianischen Boden in Pernambuco betrat, allen voran die Ehefrau und Dame der Gesellschaft, Dona Brites, die später ihren Mann sogar in der Regierung der Capitania vertreten sollte. Duartes Schwager, Jerônimo de Albuquerque, der sich später einen Namen als "der pernambukanische Adam" machte, wegen seiner zahlreichen weissen und indianisch-gemischten Nachkommenschaft - letztere wurde damals als "luso-amerindisch" bezeichnet.

Und in seinem weiteren Gefolge alle die näheren oder weiteren Bekannten, die genug Vertrauen in Duarte und Courage für das Abenteuer aufbrachten, sich in Brasilien "feudal und definitiv niederzulassen", wie das Duarte Coelho so entschlossen ausgedrückt hatte.

Die kleine "Capitania" entwickelte sich bemerkenswert gut unter seiner weisen und entschlossenen Administration, die, zum einen, der Landwirtschaft kräftige Impulse gab und, zum andern, es verstand, französische Abenteurer von ihren Ländereien zu vertreiben, sowie Indianerattacken erfolgreich abzuwehren.

Man hatte sich in Olinda niedergelassen, der ersten Hauptstadt von Nova Lusitânia, und die Mitglieder des engeren Kreises um Duarte Coelho wussten bald nicht mehr wohin, mit dem vielen Geld, das sie mit ihren Zucker-Exporten verdienten.

Durch die damals noch etwas umständliche und sehr langsame Kommunikation dauerte es zwar einige Zeit, bis die Holländer von den einträglichen Plantagen, den Zucker-Fabriken (Engenhos) und der noblen Stadt Olinda erfuhren, aber am 16. Februar 1630 tauchten sie an der Küste vor Olinda auf, nutzten die Überraschung der ewig halbtrunkenen Portugiesen und hausten wie das vom Pater angedrohte Gottesgericht. Nachdem sie die wertvolleren Möbel und die Weinvorräte sichergestellt hatten, steckten sie die Stadt in Brand. Dann installierten sie sich im benachbarten Recife, wo sie 24 Jahre lang verblieben - von 1630 bis 1654.

Innerhalb dieser Zeit regierte Baron Moritz von Nassau sieben Jahre lang als Gouverneur das "Holländische Brasilien" - ein Gebiet, das von Rio Grande do Norte über Paraíba bis nach "Cabo de Santo Agostinho" in Pernambuco reichte.

1641 gelang ihm die Erweiterung seines Territoriums auf São Luis do Maranhão, aber er war nicht in der Lage, aus dieser Position Kapital zu schlagen.

Ein Jahr nach seiner Rückkehr verstärkten die Portugiesen ihre Angriffe auf das holländische Territorium. Und weil die "Flamengos" keine nennenswerten Verteidigungsanlagen ausserhalb ihrer Hauptstädte eingerichtet hatten, gewannen die Portugiesen ihr ehemaliges Territorium Stück für Stück zurück.

Gegen die holländische Übermacht zur See jedoch, und gegen ihre schwer bewaffneten Festungen, war vorerst nicht anzukommen - so zogen sich die Scharmützel hin bis zum Jahr 1654 - und da hatten sich die Holländer auch mit England angelegt, was ihre Seemacht an der brasilianischen Küste schwächte. Am 26. Januar 1654 gaben sie auf. Die letzte Gefährdung der portugiesischen Herrschaft über Brasilien war gebannt.



Design by BrasilGate.com | W3C XHTML 1.0