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Erleben Sie den Bundesstaat Piauí in Brasilien Südamerika mit dem Nationalpark Serra da Capivara

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Informationen zum Bundesstaat Piauí - mit seinem Nationalpark Serra da Capivara

Igreja Nossa Senhora das Dores

Piauí gilt in Brasilien als drittgrößter Bundesstaat des Nordostens. Als Wiege der brasilianischen Kolonisation wird Piauí als Geburtsstätte des Amerikaners bezeichnet. Skelettfunde lassen sich auf 8.000 v. Chr. Datieren, die Höhlenmalereien von Piauí datieren bereits auf 32.000 v. Chr.

Die Hauptstadt von Piauí Teresina gilt als heißeste Stadt von Brasilien. Piauí mit einer nur 66 Kilometer langen Küste besitzt Mangrovenwälder mit tropischem Klima. Die noch unentdeckte Landschaft von Piauí bietet mit seinen archäologischen Sehenswürdigkeiten, paradiesischen Stränden eine noch ursprüngliche und unzerstörte Natur.

Im Gegensatz zu dem tropischen Klima an der Küste von Piauí ist das Landesinnere durch semiarides Klima gekennzeichnet.

Die Regenzeit dauert von Dezember bis April. Es dominieren Savannen und Steppen (Cerrados) und Trockengebiete mit Busch- und Dorngewächsen.

Landeszahlen vom Bundesstaat Piauí in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelPI
HauptstadtTeresina
Bevölkerungszahlca. 3.006.885
Distrikte15
Größe / km²252.378 km²
Bevölkerungsdichte / km²11,91 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Baumwolle, Möbel, Lederwaren

Die Geschichte vom Bundesstaat Piauí - Im Nordosten von Brasilien

Rio São Francisco

In den verlassenen Gegenden von Piauí bildeten sich im Ursprung eine Reihe von Rinderfarmen, als erste menschliche Gemeinschaften die sich später auch zu Dörfern entwickelt haben, einige auch zu Städten. Diese Rinderfarmen waren eigenständige Unternehmen meist mit großen Häusern und Stallungsgebäuden.

Die sogenannte Zivilisation des Leders in Piauí, deren Reichtum auf der wachsenden Zahl der Rinderherden beruhte, hielt sich über drei Jahrhunderte. Das Fleisch aus der Rinderzucht von Piauí wurde auch in anderen Provinzen exportiert.

Im Jahre 1674 beschlossen die Rinderfarmer des Rio São Francisco eine Expedition um weitere neue Weidegebiete für Ihre Rinder zu erschließen. In den grasbedeckten Savannen im Gebiet der Indianer wurden Offiziere beauftragt mit den Indianern zu verhandeln.

Die Indianer verhielten sich im Gegensatz zu anderen Indianerstämmen von Brasilien friedlich und verhandlungsbereit. Getrieben von der Gier neues Land zu erobern, zogen die Weißen allerdings in den Krieg gegen die Indianer.

Viele dieser Indianerstämme von Piauí flüchteten daraufhin in das Innere des Landes von Goiás und Maranhão um einem Massaker zu entkommen.

Diese Indianerstämme lebten ständig auf der Flucht vor den Nimmersatten, sich ausbreitenden Großgrundbesitzern.


Der Nationalpark Serra da Capivara - im Bundesstaat Piauí

Serra da Capivara

Die Serra da Capivara ist ein Nationalpark im Südosten des brasilianischen Bundesstaates Piauí.

Die im Südosten von Piauí gelegenen Serra da Capivara ist ein Nationalpark in diesem Bundesstaat. Der Nationalpark liegt an den Hängen der Serra do Congo, wo sie zur Ebene der Chapada da Capivara abfallen, mit einer Größe von ca. 100.00 ha.

Der 1979 eingerichtete Nationalpark von Piauí zählt seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe, bereichert durch ein große Zahl schützenswerter Felszeichnungen.

Diese Felszeichnungen in Piauí wurden 1960 in den Unterständen der Felsen entdeckt. Anhand von abgeschlagenen Felstrümmern aus dem Pedra-Furada-Unterstand glaubte man nachweisen zu können, dass dort seit etwa 24.000 bis 28.000 Jahren Zeichnungen entstanden sind.

Die ältesten erhaltenen und noch erkennbaren Zeichnungen sind angeblich etwa 14.000 Jahre alt. Dies sind die ältesten Beispiele von Felsmalereien in Südamerika. Diese Datierungen sind jedoch umstritten.

Die Mehrzahl der Darstellungen stammen aus der Zeit von 10.000 bis 4.000 vor Christus und können den Kulturen von Nordeste und Agreste zugeordnet werden. Die Zeichnungen der Nordeste stellen Menschen, Tiere, Pflanzen und geometrische Formen dar.

Aus ihnen lässt sich ein Bild ihrer Gesellschaft gewinnen, das verschiedene Rituale umfasst: Tänze, Sexualität, Rituale rund um einen Baum und Jagd. Die Malereien der Agreste, die in ganz Südamerika gefunden werden können, stellen hauptsächlich Menschen dar.

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