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Bundesstaat Sergipe in Brasilien Südamerika - der kleinste Bundesstaat von Brasilien

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Informationen zum Bundesstaat Sergipe - als kleinster Bundesstaat von Brasilien

Praia de Pirambu

Nordöstlich von Bahia und südlich von Alagoas befindet sich der Bundesstaat Sergipe der als flächenmäßig kleinster Bundesstaat von Brasilien gilt. Das Territorium entspricht 0,25% der gesamten Fläche von Brasilien mit einer Größe von ca. 20.050km².

Die Küste von Sergipe ist gezeichnet durch große Flachlandregionen mit Flüssen, einer Regenwaldregion und Wiesenflächen. Der Großteil des Landesinneren ist geprägt durch eine "Landschaft der Kakteen" auch Caatinga-Vegetation genannt. Hier am Küstengebiet von Sergipe ist das Klima feucht bis halbtrocken.

Die Wirtschaft von Sergipe wurde überwiegend durch die Viehzucht geprägt, um die Nachfrage aus Bahia abzudecken zu können.

Ab dem Jahr 1602 entwickelten sich im Tal Cotinguiba die Zuckerrohrplantagen und Zuckerrohrmühlen wodurch ein Bevölkerungsanstieg zu vermerken war. Die Holländer in Sergipe überwachten dabei diese Entwicklung, diese wurden jedoch um 1645 wieder vertrieben.

Dank der Statthalterschaft von Bahia de Todos os Santos wurden auch Tabak-, Baumwoll- und Maniokplantagen entwickelt und bewirtschaftet.

Landeszahlen vom Bundesstaat Sergipe in Südamerika Brasilien


Indikatoren
KürzelSE
HauptstadtAracuja
Bevölkerungszahlca. 1.967.791
Distrikte13
Größe / km²22.050 km²
Bevölkerungsdichte / km²89,24 Einwohner / km²
Wirtschaftu.a. Viehzucht, Zuckerrohr, Orangen

Die Geschichte von Sergipe - als kleinster Bundesstaat von Brasilien

São Cristovão

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fiel Sergipe unter die Kolonisierung. Die damaligen Indianer von Sergipe kooperierten mit den Mannschaften französischer Schiffe. Die Franzosen tauschten damals mit den Indianern Objekte gegen Baumwolle, Pfeffer und Brasilholz. In der Mündungsbucht des Rio Real gingen auch die Portugiesen vor Anker, wobei es Ihnen gar nicht gefiel das auch französische Eindringlinge vor Ort waren.

Im Jahr 1575 versuchte der Großgrundbesitzer Garcia d'Ávila in Begleitung der Jesuiten Gaspar Lourenço und João Solônio die ansässigen Indianer der Region zu bekehren oder aber zu vertreiben. Die Soldaten bzw. Söldner des Großgrundbesitzers waren allerdings zahlenmäßig dieser Aufgabe nicht gewachsen. Der Gouverneur des Nordens, Luís de Brito kam mit einer straken Truppe zu Hilfe und töteten den Häuptling "Surubi" und verschleppten die meisten Indianer als Sklaven.

Später wurde der Rio Real die Südgrenze des neuen Territoriums von Sergipe. Capitão Cristóvão de Barros eroberte endgültig dieses Territorium bis hin zum Rio São Francisco im Norden, was vorher dem Widerstand der ansässigen Indianer und den Franzosen nicht gelungen war.

Nachdem nun die Indianer durch Cristóvão de Barros endgültig vertrieben waren, teilte jener sein erobertes Gebiet in die "Capitania de Sergipe" auf um es in ein portugiesisches Königreich zu verwandeln unter der Herrschaft von Bahia.

Das hiermit errichtete Fort an der Mündung des Rio Sergipe und der Gründung einer Siedlung, benannte er zu Ehren seines persönlichen Schutzpatronen "São Cristóvão". Cristóvão de Barros vergab Teile des eroberten Landes an seine engsten Weggefährten die Ihm im Kampf zur Seite standen.

Am 3. März 1823 erhält Sergipe erneut seine Autonomie - bereits als neue "Provinz" des neugeschaffenen Imperiums (brasilianische Unabhängigkeit von Portugal am 07. September 1822), mit seinem ersten Präsidenten, dem Brigadegeneral Manuel Fernandes da Silveira, der am 25. November 1823 nominiert, und am 5. März des folgenden Jahres sein Amt antritt.


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