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Das brasilianische Gesundheitssystem und Gesundheitswesen von Brasilien Südamerika

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Gesundheitstipps Stadthygiene, Tipps zum Daueraufenthalt in Brasilien und Südamerika

Aktuelle und wichtige Hinweise

Impfempfehlungen

Impfvorschriften


In den vergangenen 50 Jahren wurden im Bereich Gesundheit große Fortschritte erzielt. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in Brasilien erheblich gestiegen, und die Kindersterblichkeit ist trotz nach wie vor zu hoher Zahlen viermal geringer als noch zu Beginn der vierziger Jahre. Häufigste Todesursachen sind heute nicht mehr vornehmlich ansteckende Krankheiten, sondern sog. externe, durch die schnelle Verstädterung bedingte Ursachen, wie z.B. Unfälle und Verbrechen mit Todesfolge - Phänomene, die für das Leben in einer Großstadt symptomatisch sind.

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Natürlich hat man die übertragbaren Krankheiten noch nicht vollständig unter Kontrolle - sie sind insbesondere in den armen städtischen wie ländlichen Gegenden verbreitet. Das Wiederauftreten bereits in Vergessenheit geratener Krankheiten wie etwa Cholera sowie relativ junge Krankheiten wie Aids haben die Situation des Landes verändert und stellen v.a. im Bereich der Vorsorge neue Anforderungen an die Regierung.

Darüber hinaus bestehen innerhalb der Gesundheitsvorsorge noch bedeutende regionale Unterschiede. Die Situation im Nordosten beispielsweise erinnert an die ärmsten Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Insbesondere aufgrund der kontinuierlichen Unterernährung vieler Kinder und Neugeborener weist die Region immer noch eine sehr hohe Kindersterblichkeit auf. Währenddessen entspricht das Gesundheitssystem im Süden von Brasilien, Südosten sowie im Regierungsbezirk (Bundesdistrikt Distrito Federal) dem Standard vieler Industrieländer.


Gesundheitswesen / Gesundheitssystem

Die Struktur des Gesundheitswesen hat sich in den letzten 30 Jahren stark verändert. Nach einer Dezentralisierung ist nun ein breiterer Zugang aller Bevölkerungsteile zu gesundheitlichen Einrichtungen im ganzen Land möglich. Nach europäischem Vorbild wurde 1988 mit der neuen Verfassung das Einheitliche Gesundheitssystem SUS (Sistema Unido de Saúde) eingeführt, das eine ausreichende Krankenversicherung für die gesamte Bevölkerung gewährleisten und so zur Schaffung eines Wohlfahrtsstaates beitragen soll.


Gesundheit (Daten von 2005)
Lebenserwartung (in Jahren)66 (m) / 73 (w)
Kindersterblichkeit3,9 % (m) / 3,2 % (w)
Ausgaben für Gesundheit7,9 % des BSP
Aids-Tote (2003)15.000
Gemeldete AIDS-Neuerkrankungen (2003)25.123
Quelle: Weltgesundheitsorganisation

Durch das SUS haben die Bürger Anrecht auf Behandlung, ohne Beiträge zu zahlen. Bei der sparsamen Verwaltung der Mittel arbeiten Bund, Bundesstaaten, Gemeinden und Städte eng zusammen. Heute ist das SUS eines der größten Netze für Gesundheitsvorsorge der Welt.

Auch das Gesundheitsministerium hat in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Projekte auf den Weg gebracht. Viele dieser Programme haben weltweit große Anerkennung gefunden, wie etwa die Stillkampagne (Pro-Muttermilchkampagne), der Ernährungszuschlag Bolsa-Alimentação, allgemeine Impfprogramme sowie die kostenlose Grippeimpfung für ältere Menschen, Vorhaben zur Senkung der Kindersterblichkeit, Familienprojekte, Programme gegen sexuell übertragbare Krankheiten und gegen Aids mit kostenloser Verteilung des Anti-HIV-Cocktails.

Diese positive Entwicklung täuscht jedoch nicht über grundlegende Probleme hinweg, die noch fortbestehen und dringend einer Lösung bedürfen. Die Finanzierung des Gesundheitssektors weist noch so große Unregelmäßigkeiten auf, daß gerade die ärmste Bevölkerungsschicht noch nicht ausreichend in den Genuß der staatlichen Gesundheitsvorsorge kommt und diese ihrem Anspruch auf Universalität, Integralität und Gleichheit noch nicht gerecht wird.

Gerade auf Verwaltungsebene bedürfen die Gesundheitsreformen noch einiger Verbesserungen. Die Krankenhäuser und örtlichen Gesundheitsstationen benötigen bei der Personalverwaltung und internen Mittelverteilung eine größere Unabhängigkeit, um der Situation in der jeweiligen Region zu entsprechen

Die Regierung arbeitet über das Gesundheitsministerium eng mit den Bundesstaaten, Gemeinden und Städten zusammen, um das brasilianische Gesundheitssystem effizienter, ertragreicher und gerechter zu gestalten. Die Hauptherausforderung besteht dabei darin, die knappen Mittel so zu kanalisieren, daß insbesondere der armen Bevölkerung eine minimale Gesundheitsvorsorge gewährt werden kann.


Stadthygiene und Abwasserentsorgung


Die öffentliche Abwasserentsorgung im großen Stil begann in Brasilien erst in den siebziger Jahren, als erstmals die Mehrheit (56%) der damals 93 Millionen Einwohner in den Städten lebte. Die Verstädterung hatte sich seit den sechziger Jahren mit Wachstumsraten von 5,2% beschleunigt. In den sechziger und siebziger Jahren waren mehr als 20 Millionen Menschen vom Land in die Stadt abgewandert, lediglich 11,8 Millionen oder 12,6% der Bevölkerung verfügten über fließendes Wasser und 6 Millionen (6,4%) waren an ein funktionierendes Abwassernetz angeschlossen, vor allem in den Großstädten.

Bis in die siebziger Jahre lag die Verantwortung für diese Dienstleistungen bei den Gemeinden, die finanziell und organisatorisch isolierte Wasser- und Abwasserbetriebe unterhielten. Diese Betriebe konnten mit der Nachfrage nicht schritthalten, es gab zudem keine Institutionen, Planungsstellen und Finanzierungsorgane, die für ausreichende Kapazitäten entsprechend der wachsenden Verstädterung hätten sorgen können.

Der Plan für Stadthygiene Planasa (Pano Nacional de Saneamento) war die erste Initiative der Union auf diesem Gebiet. Wenig später, Ende der sechziger Jahre, wurde mit Mitteln des Beschäftigungsfonds FTGS Fundo de Garantia de Tempo der Serviço das Stadthygienesystem Sistema Nacional de Saneamento eingeführt. Zusammen mit der Plansa wurden in den Bundesstaaten Stadthygienegesellschaften, die Companhias Estaduais de Saneamento Básico (CESBs) gegründet, die ihrerseits mit den Gemeinden Verträge abschlossen.

Bis 1985 hatten diese Gesellschaften das Monopol auf Wasser- und Abwassernetze, nur sie konnten dafür Mittel erhalten und waren alleinverantwortlich für Bau und Betrieb.

Die günstige Wirtschaftslage, das Volumen der dem Sektor zugeordneten Mittel, Quersubventionen innerhalb der Staatsbetriebe und zinsbegünstigte Kredite erlaubten es, den Versorgungsgrad wesentlich zu steigern. 1980 versorgte die Planasa etwa 50 Millionen Menschen, etwa 42% der Gesamtbevölkerung von 119 Millionen, mit fließendem Wasser. Die Abwasserentsorgung der Planasa erreichte etwa 17,5 Millionen. Im Jahr 1990 profitierten, bei einer Gesamtbevölkerung von 146,8 Millionen, 83 Millionen von der Wasserversorgung und 29 Millionen von der Abwasserentsorgung der Planasa bzw. der bundesstaatlichen Stadthygienegesellschaften.

Die Expansion vollzog sich recht einseitig. Investitionen in die Wasserversorgung wurden bevorzugt, da sie geringere Mittel erfordern und durch den Wasserzins umgehend Einnahmen entstanden. Zwar wurde die Versorgung im ganzen Land erheblich verbessert, die Planasa bevorzugte jedoch die reicheren Regionen des Südostens und Südens, die meisten Investitionen wurden in den bevölkerungsreichen Städten und dort wiederum in den besseren Stadtvierteln getätigt.

Unter den Gemeinden, die sich nicht dem Planasa angeschlossen haben, blieben 20% vollständig unabhängig, die meisten davon in Minas Gerais und São Paulo. Die restlichen Gemeinden schlossen Vereinbarungen mit einer Einrichtung des Gesundheitsministeriums, der heutigen Gesundheitsstiftung Fundação Nacional de Saúde FNS.


Die Verfahrensweise für die Versorgung


Die Verfassung von 1988 schreibt keine bestimmte Verfahrensweise für die Versorgung vor, jede politische Ebene kann Maßnahmen einleiten, die jedoch den allgemeinen Richtlinien der Union entsprechen müssen. Seit den neunziger Jahren werden die unter der Planasa eingeführten Planungs- und Verwaltungsstrukturen der Stadthygiene grundlegend reformiert.

Die Reform der bundesstaatlichen Stadthygienegesellschaften ergibt kein einheitliches Bild. Einige Regierungen der Bundesstaaten, wie z.B. in Rio de Janeiro und Espírito Santo, haben ihre Anteile verkauft und die Konzessionen privat vergeben. Andere Staaten, wie Matto Grosso do Sul, haben die Aufgaben an die Gemeinden zurückdeligiert und machen damit letztlich die bundesstaatlichen Stadthygienegesellschaften überflüssig. Eine dritte Gruppe, unter ihnen São Paulo, Paraná und Ceará, hat verschiedene Maßnahmen getroffen um ihre staatlichen Gesellschaften zu stärken. Die Gesellschaften wurden umstrukturiert um die Versorgung zu verbessern und die Produktivität zu steigern. Die Gesellschaften öffneten sich privaten Investoren und privatisierten den Betrieb lokaler Systeme.

Einige Gemeinden haben auch ihre Anteile verkauft und die Konzessionen für den Betrieb an Privatfirmen vergeben, dies war besonders bei mittleren Gemeinden im Staat São Paulo zu beobachten.

Die Verantwortung für die Stadthygiene- und Abwasserentsorgungspolitik auf Bundesebene liegt gegenwärtig beim Stadtentwicklungssekretariat Secretaria de Estado do Desenvolvimento Urbano, das direkt dem Präsidialamt untersteht.


Aktuelle und wichtige Hinweise

Südamerika-Brasilien

Monatlich werden ein bis zwei Fälle der Hautleishmaniose aus der Stadt Paraty im Bundesstaat Rio de Janeiro gemeldet. Paraty ist eine beliebte und touristisch geprägte Küstenstadt, die aufgrund der vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten in den Urwald der Mata Atlântica, der Wasserfälle an der Straße nach Cunha (São Paulo) und der umliegenden Strände, wie z.B. Paraty-Mirim und Trindade jährlich viele Touristen und Badegäste zu sich lockt. Im Falle der Hautleishmaniose entwickelt sich ein Hautgeschwür, das häufig im Gesicht auftritt und meist erst nach Monaten unter Narbenbildung abheilt. Reisende sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen.

Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung v.a. bei Ausflügen in die nahe liegenden Regenwälder, das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes und Lotionen auf unbedeckten Hautstellen, vor allem im Gesicht, Händen und Füßen – insbesondere an den Knochenstellen wo die Haut dünn ist und die Schmetterlingsmücke bevorzugt sticht. Auch ist es vorteilhaft sich beim Schlafen durch Mückennetze zu schützen. Zusätzlich helfen auch Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich die Stechmücken fernzuhalten.

Ein erhöhtes Gelbfieber Infektionsrisiko besteht in den ausgewiesenen Gelbfiebergebieten Brasiliens. Zu den Risikogebieten zählen Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen von Minas Gerais, Espirito Santo, Piaui, Bahia, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Parana und Sao Paulo.

Als erhöhte Risikogebiete gelten Magdalena, Cesa, La Guyjira, Atlantico, Santander und Norte de Santander sowie die Touristenparks in Tairona, Sierra Nevada de Santa Marta, Isla Salamanca, Santuarios de Fauna, Flora Cienaga Grande de Santa Marta und Los Flamenco.

Im Dreiländerdreieck im Grenzgebiet zu Paraguay, sowie in den angrenzenden argentinischen Provinzen entlang des Uruguay (v.a. in den Provinzen Missiones und Corrientes) ist ein Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen, da an der Westgrenze Brasiliens (Rio Grande do Sul) das Gelbfiebervirus in Affen nachgewiesen wurde.

Nachdem Gelbfiebermücken das Virus von den Affen auf den Menschen übertragen können, besteht für die Bevölkerung der betroffenen Regionen ein erhöhtes Infektionsrisiko. Reisenden in die Gelbfieber Gebiete (auch Besucher der Iguazu-Nationalparks), ist ein Gelbfieber-Impfschutz empfohlen. Ein sorgfältiger Mückenschutz sowie eine Gelbfieber-Impfung sind für Gelbfieberregionen medizinisch unbedingt ratsam.

Landesweit wurden in diesem Jahr bereits über 245.000 Dengue Fieber-Fälle registriert. Seit Beginn des Jahres hat sich die Infektionskrankheit auf nahezu alle Distrikte im Bundesstaat Mato Grosso do Sul ausgebreitet. Des weiteren wurden vor allem auch aus Rio de Janeiro und Sao Paulo, so wie aus Minas Gerais, Tocantins, Rio Grande do Sul und Santa Catarina Erkrankungsfälle berichtet.

Eine Zunahme der Erkrankungsfälle im Vergleich zum Vorjahr wurde vor allem aus folgenden Provinzen/Regionen/Städten berichtet: Pernambuco, Sergipe, Minas Gerais, Espirito Santo, Rio de Janeiro, Sao Paulo, Parana, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso und Goias, als auch die Umgebung von Brasilia. Auch aus Foz de Iguaçu, einer nahe den Wasserfällen liegenden brasilianischen Stadt, so wie aus angrenzenden Gebieten des Dreiländerdreiecks (Brasilien - Paraguay – Argentinien) wurden Erkrankungsfälle berichtet.


Dengue Virus und andere Gefahren

Tigermücke-Überträger des Dengue-Virus

Dengue Fieber wird durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen. Daher wird Reisenden eindringlich empfohlen, gute Mückenschutzmaßnahmen durchführen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung und das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes, Lotionen oder Sprays auf unbedeckten Hautstellen, als auch das Schlafen unter Mückennetzen oder auch das Verwenden von Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich.

Tollwut-Erkrankungen treten immer wieder vereinzelt auf. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Tollwut-Todesfälle im Bundesstaat Maranhao, im Nordosten Brasiliens bekannt. Auch aus dem Bundesstaat Para wurden Tollwutfälle berichtet. In den meisten Fällen handelte es sich um Kinder. Im Juni 2005 wurden innerhalb von zwei Wochen 11 Tollwut-Erkrankungen gemeldet (darunter 9 Kinder). Die Einheimischen wurden durch Fledermäuse gebissen.

Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt.

Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen.

Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtropen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.


Impfempfehlungen für Brasilien und Südamerika


Krankheiten
Impfempfehlung
Risikogruppen
Diphtherie
ja
Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre).
Gelbfieber
ja
Alle Reisende in Gebiete und Länder mit Gelbfiebervorkommen.
Hepatitis A
ja
Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.
Hepatitis B
ja
Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.

Impfvorschriften für Brasilien und Südamerika


Gelbfieber, der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (> 9. Lebensmonat), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Dies ist nicht nötig, wenn eine schriftliche Befreiung von der Impfpflicht aus medizinischen Gründen vorgewiesen werden kann. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten in Afrika (Angola, Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Liberia, Nigeria, Sierra Leone und Sudan) und in Lateinamerika (Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru).

Brasilien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima, und Tocantins, sowie bestimmte Regionen von Minas Gerais, Parana und Sao Paulo). Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung bei Reisen in Gelbfieber-Infektionsgebiete.

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