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Formel-1-Saison 2008 Rennergebnisse F1-Stars Rennstrecken, Reglement 2008 und die Teams der F1 Saison 2008

Formel 1 - F1 Saison 2008 Reglement - Die Regeländerungen

Formel-1-Rennkalender 2008 | F1-Reglement 2008

Bridgestone f1-Reifen

F1-Reifen: Ab der Formel-1 Saison 2008 gibt es mit Bridgestone nur noch einen Reifenhersteller in der Formel 1. An einem GP-Wochenende erhält jeder Rennstall eine harte und eine weiche Mischung zur Auswahl, die jeweils weichere erhält eine weiße Rille, so dass man sie auf der Rennstrecke von der anderen unterscheiden kann. Im Formel 1 Jahr 2008 werden auch die Regenreifen gekenntzeichnet. Zur besseren Unterscheidung von Regen- und Extremregenreifen wird Bridgestone die extremen Regenreifen in der Formel 1 Saison 2008 mit einer weißen Linie kennzeichnen. Wie im letzten Jahr werden die Markierungen von den Bridgestone-Mitarbeitern direkt an der Rennstrecke angebracht. Das Sportliche Reglement sieht eine Maximalanzahl von 14 Sätzen Trockenreifen, fünf Sätzen "wet weather tyres" und vier Sätzen "extreme weather tyres" pro Formel 1 Fahrer vor.

In den ersten beiden Trainings am Freitag darf jeder Formel-1 Fahrer nur zwei Reifensätze pro Trockenreifenspezifikation und einen Satz pro Regenreifenspezifikation verwenden. Für das Freitagstraining erhält jedes F1-Team acht Sätze Trockenreifen, vier von jeder Spezifikation, die vor dem 3. Training alle zurückgegeben werden müssen. Für den Rest des Wochenendes bekommt jeder F1-Fahrer noch einmal fünf Reifensätze je Spezifikation, also insgesamt zehn. Davon muss ein Satz vor dem Beginn des Qualifyings zurückgegeben werden.

Bei den Regenreifen sieht es genauso aus. Am Freitag erhält jedes Formel 1 Team zwei Sätze beider Spezifikationen, die vor dem 3. Training zurückgegeben werden müssen - außer sie wurden nicht benutzt. Für den Rest des Wochenendes erhält jeder F1-Fahrer vier weitere Sätze Regenreifen und drei Sätze Extremwetterreifen. Die unbenutzten Reifen vom Freitag können ein Teil davon sein. Im Qualifying ist die Reifenwahl freigestellt, im Rennen muss jeder Fahrer beide zur Verfügung stehenden Reifenmischungen einsetzen. Die einzige Ausnahme sind Regenrennen.



F1-Motoren: Die Motorenentwicklung in der Formel 1 ist weiterhin eingefroren. Aufgrund der Einführung der Einheitselektronik dürfen die Hersteller jedoch bis zum zweiten Saisonlauf in Malaysia an der Airbox, den Ansaugtrompeten, der Einspritzung und den Pumpen weiter arbeiten. Danach werden die Motoren der Formkel 1 bis Ende 2012 eingefroren. Dann soll eine neue Motorenformel kommen.

Die F1-Triebwerke dürfen eine Drehzahl von 19.000 Umdrehungen pro Minute nicht überschreiten. Die Formel-1 Motoren müssen weiterhin zwei Rennwochenenden halten, allerdings zählen nur die Samstage und Sonntage zum offiziellen Rennwochenende. Der erste Motorwechsel pro 1-Fahrer ist straffrei. Danach wird er für jeden Motorwechsel außerhalb des Rhythmus um 10 Startplätze nach hinten versetzt.

F1-Elektronik & Getriebe:

Wie bei den F1-Motoren gilt auch für die Getriebe eine ähnliche Regelung: alle eingesetzten Getriebe müssen vier Rennwochenenden überstehen. Sollte ein Getriebe vorher gewechselt werden müssen, verliert der Formel 1 Fahrer 5 Startplätze. Nur einmal pro Wochenende darf die Übersetzung des Getriebes geändert werden.

Jedes F1-Auto muss mit der Einheitselektronik aus dem Hause MES ausgestattet sein. Diese übernimmt sämtliche Funktionen für Motor und Kraftübertragung. Die F1-Teams dürfen nur geringe Anpassungen vornehmen, gleichzeitig werden dadurch Starthilfe und Traktionskontrolle eliminiert. Auch die Formel-1 Motorbremse wurde damit außer Kraft gesetzt.

F1-Freitage: Die Freien Trainings der Formel 1 am Freitag dauern 90 Minuten. Die F1-Boliden starten, bis auf wenige Ausnahmen, um 10:00 und 14:00 Uhr Ortszeit. Beide Sessions zählen nicht zum restlichen Rennwochenende, also dürfen die Formel 1 Fahrer frische Reifen (vier Satz pro Auto) und Motoren einsetzen. Jedes F1-Team darf am Freitag zwei Autos benutzen und dabei neben den Grand-Prix-Piloten auch den nominierten dritten Fahrer zum Zuge kommen lassen. Die F1-Fahrer müssen bis 16:00 Uhr am Vortag des Trainings nominiert werden.


Formel 1 - F1 Saison 2008 Reglement - Die wichtigsten Regeländerungen der FIA

Artikel 41) Wer an der Formel-1-Weltmeisterschaft 2008 teilnehmen will, muss dies der FIA im Zeitraum zwischen 24. und 31. März 2006 verbindlich bekannt geben. Alle Teilnehmer müssen bis zum 1. November 2007 eine Nenngebühr von 300.000 Euro überweisen. Nennungen nach Ablauf der dafür vorgesehenen Frist werden von der FIA nur berücksichtigt, wenn noch Startplätze verfügbar sind. Es sollen maximal zwölf Teams zugelassen werden.

Artikel 43) Jeder Automobilhersteller darf maximal zwei Teams mit Motoren ausrüsten. Dies gilt jedoch nicht für unabhängige Unternehmen wie beispielsweise Cosworth.

Artikel 44) Jedes Team, das neu in die Formel 1 einsteigen will, muss nicht wie bisher ein Sicherheitsdepot von 48 Millionen Dollar (umgerechnet rund 40 Millionen Euro) bei der FIA hinterlegen. Diese Einstiegshürde wurde ersatzlos gestrichen.

Artikel 45) Die FIA wird die gemeldeten Teams für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2008 am 28. April 2006 bekannt geben.

Artikel 63)b) Pro Team und Kalenderjahr dürfen maximal 30.000 Testkilometer zurückgelegt werden.

Artikel 73) Die FIA ernennt für die Jahre 2008 bis 2010 einen einheitlichen Reifenhersteller, der alle Teams beliefern wird.

Artikel 86)a) Wenn ein Fahrer den Motor wechseln muss, bevor dieser seine vorgesehene Mindestlaufzeit von zwei Rennen absolviert hat, droht nicht wie bisher eine Strafversetzung in der Startaufstellung. Stattdessen muss der Fahrer 15 Kilogramm Strafgewicht mitnehmen.

Artikel 86)e) Die Motorenentwicklung wird für einen Zeitraum von drei Jahren eingefroren. Die Motoren für die Jahre 2008, 2009 und 2010 müssen noch 2006 von der FIA homologiert werden. Der Einsatz eines neuen Motors ist dann erst wieder ab 2011 erlaubt.

Artikel 87)a) Jeder Fahrer muss für mindestens vier Rennen dasselbe Getriebe verwenden. Muss das Getriebe wegen eines Defekts vorzeitig ausgewechselt werden, so muss der Fahrer ein Strafgewicht von 15 Kilogramm mitnehmen.

Artikel 154)d) Wenn die Rennleitung das Signal gibt, dass das Safety-Car auf die Strecke gehen wird, darf unter Androhung einer Stop-and-Go-Strafe von zehn Sekunden kein Fahrer mehr an die Box kommen. Erst wenn sich das gesamte Feld hinter dem Safety-Car eingefädelt hat, steht die Boxengasse wieder offen. Wer beim Signal für eine Safety-Car-Phase bereits an der Box steht, muss freilich nicht mit Konsequenzen rechnen. Offen ist derzeit noch, wie die Rennleitung mit einem Fahrer umgehen wird, der zwecks Nachtanken an die Box kommen muss.

Appendix 5)1) Änderungen des Technischen Reglements werden von der Technischen Arbeitsgruppe ausgearbeitet. Der Technischen Arbeitsgruppe gehören Vertreter aller teilnehmenden Teams an. Der Vorsitz dieses Gremiums liegt bei der FIA.

Appendix 5)3) Für eine Beschlussfassung ist innerhalb der Sportlichen oder Technischen Arbeitsgruppe keine Einstimmigkeit notwendig, sondern eine einfache Mehrheit. Sollte es zwischen den Vertretern der Teams unentschieden stehen, entscheidet die Stimme der FIA, die ansonsten nicht stimmberechtigt ist.

Appendix 5)4) Die Formel-1-Kommission setzt sich aus sechs Vertretern der Teams zusammen, aus fünf Vertretern von Veranstaltern (mindestens zwei Veranstalter müssen aus Europa sein, mindestens zwei nicht aus Europa) sowie aus je einem Vertreter der FIA und des Halters der kommerziellen Rechte (derzeit 'Alpha Prema'). Auch innerhalb der Formel-1-Kommission entscheidet künftig eine einfache Mehrheit. Bei einer Pattsituation entscheidet die Stimme der FIA.


FIA Formel 1 Reglement

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